5 Gewürze Pfanne - Wie Gewürze deine Küche bereichern

Bei meinem Messebesuch auf der veggie & frei von hieß die erste Anlaufstelle natürlich  Spicebar !

Sich endlich einmal live durch die Gewürzwelt schnüffeln... <3

Dabei ist mir ein Exemplar sofort in die Nase "gestochen": Das 5 Gewürz Pulver. Im Geruch erinnern Zimt, Anis und Nelke zunächst an Weihnachten. Tatsächlich handelt es sich aber um eine traditionelle asiatische Gewürzmischung. Sie wird also nicht zwingend in süßen Lebkuchen verbacken, sondern gibt einen vollmundigen exotischen und definitiv sehr sehr leckeren Geschmack.

Ich habe dieses bunte Kichererbsen-Herbstgemüse damit in eine wärmende Veggie Pfanne verwandelt und mit Quitten-Buchweizen serviert.


Rezept

 

Für den Buchweizen:

80 g Buchweizen

1 mittelgroße Quitte in kleine Stifte geschnitten

Zimt

Vanille

 

 

Für das Curry:

Kokosöl zum Braten

½ große rote Zwiebel in feine Streifen geschnitten

130 g Butternut Kürbis in mundgerechte Würfel geschnitten

2 große Karotten abgeschrägt in Scheiben geschnitten

5 Rosenkohlröschen halbiert

100 g TK-Bohnen (oder frische, küchenfertig geputzt)

100 g Romanesco in Röschen

120 ml Tomatensauce (ich habe eine fertige mit Artischocken von Rapunzel verwendet. Natürlich kann man auch einfach passierte Tomaten verwenden und entsprechend stärker würzen)

130 g gekochte Kichererbsen

 

2 EL weißes Tahin oder Cashewmus (für eine fettreduzierte Version nimmst du Pflanzensahne)

½ Limette

2 TL dunkle Miso Paste (ich verwende Terra Sana)

 

Salz

Limettensalz (Spicebar)

½ TL 5 Gewürz Pulver (Spicebar)

Johannisbeeren zum Servieren

 

1.)   Zunächst den Buchweizen mit der Quitte und den Gewürzen in ausreichend Wasser für ca. 15 Minuten köcheln.

2.)   Währenddessen die Zwiebel in Kokosöl anschwitzen. Karotte und Kürbis zugeben und ebenfalls bräunen. Nach ca. 4 Minuten Rosenkohl und Bohnen zugeben und mit ein wenig Wasser aufgießen. Weitere 5 Minuten köcheln lassen.

3.)   Romanesco und Tomatensauce zugeben. Sobald das Gemüse gar ist, die Hitze abschalten und die Kichererbsen in der Sauce wärmen.

4.)   Tahin und Miso unterrühren, mit frischem Limettensaft und Salz abschmecken

5.)   Mit Limettensalz und Johannisbeeren servieren.

 

Mein Buchweizen Trip will immer noch nicht abschwächen. Deshalb reiche ich als Beilage Quitten-Buchweizen. Jedes andere Korn wie beispielsweise ein stilechter Vollkornreis taugen natürlich ebenso.

 

Die 5 Gewürze Mischung macht sich großartig in Verbindung mit dem cremigen Sesam Mus. Das Limettensalz harmoniert perfekt mit dem süßlichen Butternut Kürbis und gibt dem Kohlgemüse die nötige Frische. Die Johannisbeeren sorgen für den fruchtigen Kick und sind wirklich unerlässlich für dieses Rezept!


Die Anschaffung einer 5 Gewürz Mischung kann ich euch nur wärmstens ans Herzen legen. Ein absolutes Muss in der Küche !!! Das ich 23 Jahre gebraucht habe, bis sie in mein Leben getreten ist... Sowas gehört in Mutters Schoppen!

 

Ich finde es ja immer wieder faszinierend, wie man allein durch verschiedene Pülverchen so unterschiedliche Gerichte zaubern kann. Eigentlich ist die vegane Gemüseküche hier viel anspruchsvoller als die des Allesfressers. Ich habe einen Sternekoch im Bekanntenkreis, der mir einmal sagte, es sei für ihn um einiges einfacher Fleischgerichte zuzubereiten bzw. mit tierischen Produkten und Fetten (!) zu arbeiten, da sie als Geschmacksträger fungieren. Wir kennen die Leier ja... Wobei ich sein Anliegen nicht einmal als negativen Angriff werte. Ich muss zugeben, ich finde es eine größere Herausforderung mit pflanzenbasierter Kost auch Nicht-Veganer zu überzeugen oder mehr noch zu begeistern. Es ist definitiv machbar, aber man muss schon wissen, wie man mit seinem Gemüse umzugehen hat. Die Geschmacksvielfalt, die uns aber durch all die unterschiedlichen Knollen, Früchte, Samen und Co geboten wird ist beinahe unerschöpflich. Sie einfach mit Salz zu erschlagen ist ein absoluter Fauxpas.

 

Im Laufe meines veganen Lebens habe ich da so meine eigenen Tricks oder auch persönlichen Vorlieben entwickelt. Limetten gehen z.B. nie aus in meiner Küche. Gerade in Kombi mit Kürbis, Rosenkohl, Brokkoli und natürlich zu Avocado sind sie unerlässlich. Dementsprechend gerne verwende ich hier auch das Limettensalz von Spicebar.

Grundsätzlich salze ich zwar wenig , aber ich sehe keinen Grund dafür völlig auf Salz zu verzichten.

Ich denke, der Geschmack wird einfach sensibler mit der Zeit. Das merke ich am Deutlichsten, wenn ich ab und an auswärts essen gehe. 

Ansonsten bin ich was Kochen angeht ein absoluter Phasenmensch: Häufige und lange Phasen sind dem Knoblauch und Zwiebeln verschrieben. Ab und an habe ich dann aber auch einmal genug von der Dauerfahne und setzte lieber auf Ingwer und frischen Kurkuma...

 

Es würde mich jedenfalls freuen, wenn ihr euch an dem Rezept probiert und mich in eurer Kreation markiert. 

 

Comme toujours mit den besten abgespicten Grüßen vom Juli ;*


 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Evangelina Bode (Donnerstag, 02 Februar 2017 02:55)


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